Was Männer von Leuten unterscheidet
Wenn man Mann mit etwas anderem zusammensetzt, dann kann’s schon kompliziert werden. Nein, sooooo mein ich das jetzt natürlich nicht!
Es gibt dann nämlich im Plural -männer oder -leute. Meint der Duden.
Wenn man über Berufe, Stände (nein, nicht Ständer!) oder Menschengruppen spricht, ohne auf ihr Geschlecht einzugehen (wie schade, ich weiß…), dann verwendet man im Plural -leute. Wie bei Bergleuten oder Edelleuten.
Wenn’s um -männer geht, dann kommt deren Indvidualität und Geschlecht stärker hervor. Ha! Da gibt’s dann freilich Lebemänner und schon mal auch Hampelmänner. Oh, und Ehemänner natürlich. Die gibt’s ja mittlerweile überall. Eheleute können alsdann freilich Ehefrau und Ehemann sein oder Ehefrau und Ehefrau. Ein Ehemann, der einen Ehemann hat, hat’s im Plural leichter. Die sind dann nämlich Eheleute UND Ehemänner gleichzeitig. Toll!
Daneben gibt es eine Reihe von Verbindungen mit -mann, die beide Pluralformen zulassen, je nachdem, was stärker betont werden soll: Feuerwehrmänner und Feuerwehrleute (bitte lassen Sie denen dennoch ihre Männlichkeit!), Geschäftsmänner (was selten vorkommt, dass man die dann Männer nennt) und Geschäftsleute.
Aber ich sag’s Ihnen, wie’s ist … ich mag Männer lieber!
am besten, man setzt ein kill- vor den mann
)
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q.e.d., angie, q.e.d.!
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Also da bin ich aber strikt dagegen! Feuerwehrleute müssen entmannt werden. Genauso wie die Landeshauptleute und die Wachleute und die Leute der Kirche und die Hauptleute der Polizei und des Militärs.
All das sind Leute, da sie diese Funktion nicht mit Hilfe ihrer Männlichen Attribute und Fähigkeiten ausüben, sondern auf Grund der berufseinschlägigen Fähigkeiten. Man stelle sich nur vor ein Feuerwehr mann holte seinen Zumpf heraus und versuchte mit Hilfe seines Samenergusses zu löschen (Urin gilt nicht, denn das haben Frauen auch zur verfügung).
Bei den Lebemännern könnte man schon Verständnis haben – dennoch sollte auch das konsequenterweise Lebeleute heißen. Und wer bei den Hampelmännern männliche Eigenschaften vermutet, der soll lautstark im Spielwarengeschäft nachfragen, wo die Männlichkeit der Hampelmänner wippt, wenn man irgendwo anzieht – ich denke er wird rasch erkennen: das sind Hampelleute!
Ursache ist natürlich die völlige Unkenntnis (insbesondere bei den Kampfemanzen jedwedes Geschlechts) von der Tatsache, daß es neben dem natürlichen und dem Sozialen auch noch ein Adels und – horribile dictu auch ein grammatikalisches Geschlecht gibt, wobei diese zwar alle “Geschlecht” heißen, aber völlig unabhängig sind und praktisch gar nichts miteinander zu tun haben. Was wir unserspart hätten, wenn die Grammatiker das, was wir grammatikalisches Geschlecht nennen, “Deklinationsschema 1, 2 und 3″ genannt hätten!
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Also dass dir nach den Hampelmännern gleich die Ehemänner eingefallen sind, mag Zufall sein.
Die Eingangsfrage ist nicht beantwortet, was mich überrascht, allerdings ist dein Schlußwort klar und versöhnlich!
Liebe angie, schon ziemlich hart, oder?
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die eingangsfrage, sepp? was männer von leuten unterscheidet?
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Ja genau, weil der Satz lässt doch sehr viel Raum für Spekulationen.
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Die unendliche Geschichte der Emanzipation
Und was haben wir Mädels davon? Ich lass mich gern von einem Macho verführen, mich zum Essen einladen, mir die Tür aufhalten, Hauptsache ich darf oben sein
Aber nein, ich muss mir alles selber checken, den rücksichtsvollen Frauenverstehern dieser Welt ausweichen und jedes Mail x-Mal durchlesen, damit ich nur ja kein …In und …Innen vergess!
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frust-wifey, ich ged dir vollkommen recht, wo hat uns das alles hingebracht? Bloß nur mehr Stress ob mann eh alles richtig macht und wie du richtig schreibst, auch die Frauen müssen das alles heutzutage checken.
Früher hat das der Mann, Macho, Trottel, Liebling, Gatte usw. für euch gemacht, und ihr musstet bloß schauen dass ihr ab und zu mal oben seid! Und uns tat es gut, mal auszuspannen und nur die Fahne hochzuhalten, den Rest macht ihr, herrlich!
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Und ich such´ seit JAHREN eine (naja es dürfen auch mehrere sein) emanzipieret Frau und find´ andauernd nur diese Antiwmanzen….
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@Jupiter: also jetzt würd mich Deine Interpretation von “emanzipierter Frau” schon interessieren, da gibt´s ja sehr unterschiedliche Definitionen
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