Fut, Schwanz, Ficken und Co

Da ist sie also, die Fortsetzung von “Dirty Talk leicht gemacht”, die komplette Vokabelliste…

Vielerorts meint man ja, man spricht nur dann über Sex, wenn man keinen hat. So ein Schmarrn! Ich sage, sprechen Sie drüber, wann immer Ihnen danach ist! Geilen Sie sich und Ihr Schatzerl dran auf! Und wenn Sie keins haben, gibt’s genügend Alternativen. Möge Ihnen diese Liste dabei behilflich sein, die richtigen Worte zu finden! ;)

Der Penis:
Beidl
Glied
Guraz
Gurke
Hammer
Latte
Nudel
Pemperling
Penis
Pimmel
Pimperl
Pippi
Prügel
Rohr
Rute
Schniedlwutz
Schwängel
Schwanz
Schweif
Spatzi
Sperling
Stange
Ständer
Stängel
Stecken
Steifer
Stiel
Zipfel
Zumpferl

Die Vagina:
Büchse
Butschette
Dose
Feige
Fickschlitz
Fischerl
Fluffy
Forelle
Fotze
Frosch
Fut
Grotte
Höhle
Kleschn
Loch
Möse
Mumu
Muschi
Pretschudl
Pussy
Scheide
Semmel
Spalte
Vagina
Venushügel
Wundn

Der Koitus:
Andocken
Anschieben
Antauchen
Budern
Bumsen
Bürsten
Decken
Drücken
Durchputzen
Einehoidn
Einespatzln
Ficken
Hobeln
Knallen
Koitieren
Mauseln
Nageln
Pempern
Pinseln
Polieren
Poppen
Pudern
Pumpen
Rammeln
Reinstecken
Reiten
Röhrln
Schnackseln
Schustern
Stechen
Stopfen
Stoppeln
Stöpseln
Stoßen
Stupfen
Tackern
Vögeln
Wetzen

Die Fellatio, die Onanie und der Orgasmus:
Ablaichen
Abmelken
Abschütteln
Abspritzen
Blasen
Fingerln
Jankern
Jaukerln
Kleschen
Kommen
Lecken
Lutschen
Nuckeln
Onanieren
Reiben
Runterholen
Runterreißen
Safteln
Saugen
Schlecken
Spitzen
Spucken
Tröpfeln
Tschuri
Wichsen

Die Brüste:
Äpfel
Augen
Ballone
Birnen
Busen
Eumel
Euter
Gnubbel
Golatschen
Hämmer
Höcker
Holz vor der Hütte
Hörner
Hügel
Hupen
Knieschoner
Knöpfe
Knöpse
Lutschteller
Mamma
Melonen
Milchpackerl
Möpse
Nippel
Palatschinken
Puffer
Quastln
Ripperl
Spaßlaberl
Titten
Töpfe
Tutteln

35 Kommentare zu „Fut, Schwanz, Ficken und Co“

  • fred sagt:

    der Koitus: Einespatzln

    [Antwort]

  • neelaa sagt:

    Großartig! Vielen Dank :)

    [Antwort]

  • ritchie sagt:

    Impressive Liste, Gratulation! :-)
    “Pretschudl” kannte ich nicht, ist das Wienerisch?

    [Antwort]

  • neelaa sagt:

    ja, das ist es, ritchie. aber es ist eh nicht ratsam, einer dame mit diesem wort sein interesse zu bekunden… ;)

    [Antwort]

  • Vogel sagt:

    Die Brüste: Töpfe

    [Antwort]

  • neelaa sagt:

    “töpfe” lauern dann aber schon in d-cups, hm? ;)

    [Antwort]

  • peep sagt:

    brunzbuschn zamduschen

    [Antwort]

  • In Wien gibt es für die Vagina auch noch den Ausdruck “Die Kleschn”, nicht meine Ausdrucksweise, aber schon vor vielen Jahren gehört. Einer fragte den Anderen: “Sag, was sitzen die Weiber da im Hof umananad? Haben die nichts zum Tun?” “Waßt eh – Kleschn lüftn halt”.
    Der Ausdruck “Pudern” für Verkehr wird oft auch “budern” geschrieben
    Beste Grüße
    PTS
    Hobby-Sprachforscher

    [Antwort]

  • neelaa sagt:

    vollkommen richtig, pts! wie konnte ich bloß “kleschn” vergessen! sagt man übrigens auch heute noch in manchen gegenden wiens… ;)

    [Antwort]

  • Na ja, wie gesagt nicht in meiner Gegend, aber wie sagte einmal ein jahrelanger Freund , der von Beruf Recntsanwalt ist “Peter, ich habe zwar auch die Wiener Zeitung in der Kanzlei liegen, aber ich lese immer Kurier bzw. Krone in der U-Bahn, denn das lesen 95 % meiner Klienten auch und sonst gäbe es vielleicht Probleme beim Verstehen” ;-) ) Gute Ausrede – ich glaube, er liest heimlich die Sportseiten.
    Beste Grüße aus Wien-Ha-Wei
    von einem Freund der heimischen Mundart

    [Antwort]

  • noone sagt:

    @kleschn:
    auch gern verwendet in “Putzkleschn” – für das Bodenpersonal der ISS!
    Und ich seh grad – Der “Frosch” fehlt!
    Bei allzu groß gewachsenen inneren Schamlippen wäre da noch das “Krauthappl” in Verwendung.
    Zumindest wo ich herkomme.

    [Antwort]

  • neelaa sagt:

    noone, ich seh schon, ich muss den beitrag updaten. so versierte nennungen gab’s nicht so oft. wobei ich “krauthappel” ja etwas unsexy finde… ;)

    [Antwort]

  • noone sagt:

    so isses! wääh, mir graust!

    [Antwort]

  • neelaa sagt:

    so, drin ist’s :)

    [Antwort]

  • Pete Drastic sagt:

    Brüste werden hier bei uns (NÖ) auch gerne mal “Quastln” genannt. Und zur Vagina sagt man schon mal “Wundn” (Wunde/Verletzung) weil es eben einer offenen Wunde “ähnelt”. Also quasi “über’d wundn drüberkraxeln”. ist zwar recht eklig, aber das hab ich schon öfter gehört :)
    Zum Coitus könnte man noch “einehoidn” sagen, also “reinhalten”. im gebrauch meist “mah, da würd i gern amoi einehoidn”.
    viel spaß damit!

    [Antwort]

  • neelaa sagt:

    oh, pete, klingt beinah sexy … das mit dem einehoidn ;) danke. ist aufgenommen und verewigt. *knicks*

    [Antwort]

  • Rentner sagt:

    Lei loosn auf da Stroosn, `s Zudlzeig zaumsteckn.
    Altes kärntner Sprichwort.

    [Antwort]

  • Pete Drastic sagt:

    Brubzbuschn ist jedoch nicht die Vagina per se sndern nur die Schambehaarung. Würd ich daher wieder streichen. “Brunzbuschn zamduschn” ist ok für coitus weil es beschreibt was passiert mit der Behaarung, sagt aber nix über die Vagina aus. Also ersteres wieder raus, zweiteren drinlassen.
    Mehr fällt mir auch nimmer ein, scheint als hättest du jetzt alles. Gratulation.

    [Antwort]

  • neelaa sagt:

    alsdann…

    [Antwort]

  • Anonymous sagt:

    männliches Glied wird bei uns auch oft als “Schnur”

    [Antwort]

  • neelaa sagt:

    “schnur” klingt aber nicht sehr vorteilhaft. hm.

    [Antwort]

  • dada sagt:

    Vagina = Fleischgarasch – Fleischgarage!!!

    [Antwort]

  • da wuigi sagt:

    fut= glunzn / kleschn
    schoenen abend noch

    [Antwort]

  • neelaa sagt:

    glunzn? woher stammt das denn?

    [Antwort]

  • grizzly sagt:

    Ein Klassiker, bekannt aus Film und Fernsehen wurde vergessen: “Ein Rohr verlegen”. Mir gefällt das sehr gut.
    Und für den Penis möchte ich auch zwei Vorschläge bringen. Anscheinend ist es ja Tradition, seinem “Ding” einen Namen zu geben. An der Spitze der beliebtesten Namen rangiert “Johannes” mit so großem Abstand, dass der Name schon zu einem Synonym für Penis wurde. So ähnlich wie bei “Uhu” für Klebstoff oder “Soletti” für Salzstangerl.

    [Antwort]

  • Figgator sagt:

    Folgende Vorschläge:
    Penis:
    Bubu
    Kasperl
    Züpfi
    Koitus
    Einzüpfin
    Kasperl in der Schlucht
    Mausen
    Stechen
    Bledern
    Rammeln
    Eineschiebn
    Einritzen
    Vagina
    Pflaume
    Zwetschke
    Bixn

    [Antwort]

  • neelaa sagt:

    bubu? kasperl? :D ich probier das mal aus, figgator, und schau, ob’s gut anKOMMT ;) der rest ist notiert :)

    [Antwort]

  • Anonymous sagt:

    und “dupfen” gibts a in wien, was so viel wie budern heißt ;)

    [Antwort]

  • longuspenisonaniri sagt:

    Onanie: Owegurkaln=abgurkerln

    [Antwort]

  • rtw sagt:

    blümboro

    [Antwort]

  • sole sagt:

    Klitoris = Jud (!!!) [Jakob, J. (1929): Wörterbuch des Wiener Dialektes, 1. Auflage, Gerlach&Wiedling, Wien/92]
    Politisch sehr unkorrekt, vielleicht aufgrund der haubenförmigen Gestalt?
    Sonst noch: Lümmel für Penis.

    [Antwort]

  • sole sagt:

    Thesaurus für Penis:
    Flöte
    Elfter Finger
    Johannes (wie die Nase des Mannes, so sein J.)
    Fünf-Fünfer-Staffel
    Locher
    Fleischkerze
    Kolben
    Einspritzpumpe (offenbar Reifnitz-Jargon)
    Thesaurus für Vagina:
    Fummel
    Saftladen
    Fifi
    Schnecke
    Thesaurus für koitieren:
    durchziehen+Akk.
    Liebe machen
    tengeln+Akk.
    bucken | bücken+Akk.
    packen+Akk.
    aufbohren+Akk.
    durchrühren+Akk.
    knattern mit+Dat.
    knattern+Akk.
    andocken bei+Dat.
    Thesaurus für Fellatio:
    schmaucheln+Akk.
    stopfen+Akk. (wie die Gans)
    Thesaurus für Cunnigulus:
    schneckenlecken
    verkosten+Akk. (kärntn. aussprechen: “vakoosdn”)
    Thesaurus für Ejakulation:
    abgehen (“es geht dir einer ab, es geht dir ein Achtel ab”)
    Thesaurus für Onanie, männlich:
    schälen (“schöön”)
    schwartln
    liegrü aus einem kulturbezirk wiens

    [Antwort]

  • [u-n-b-e-b-a-n-n-t] sagt:

    Eine bessere Beschäftigung hast du warscheinlich nicht gefunden..

    [Antwort]

  • homo sagt:

    ficken

    [Antwort]

  • Der Hasenbär sagt:

    einistecken – für ficken, bei uns sehr gebräuchlich, und zwar eigentlich nur im Infinitv. “Heit mecht i wida amoi einistecken” “Gehn ma einistecken?”

    [Antwort]

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